Entkoppeln fängt im Kopf an – E-Mobilität „Made in China“ 🚗⚡
Die FAZ titelt (20.02.25): „China koppelt sich von Deutschland ab“ – und untermauert diese Aussage mit detaillierten Zahlen und Fakten aus verschiedenen Industriebereichen.
Nach zehn Tagen in Shenzhen und Dongguan – dem „Silicon Valley“ Chinas und einer der wichtigsten Produktionsstädte des Landes – kann ich nur sagen: „Made in China“ ersetzt Schritt für Schritt „Made in Germany“. Besonders in den Bereichen E-Mobilität, Elektroautos und Produktionsmaschinen ist dieser Wandel unübersehbar.
🚘 Erkennt jemand diese E-Automarken?
China hat über 100 Elektroauto-Marken – viele davon völlig unbekannt in Deutschland. In Shenzhen (17 Mio. Einwohner) dominieren Fahrzeuge mit grünen Kennzeichen, die klar als E-Autos erkennbar sind. Je näher wir ins Zentrum kamen, desto mehr E-Autos prägten das Straßenbild: 100 % der Busse, Taxis und 99 % der Roller fahren bereits voll elektrisch.
· NIO, BYD und Huawei kannte ich.
· VW, Audi? Auf den Straßen Fehlanzeige.
· BMW/Mercedes? Nur die SUV-Benziner zu sehen.
· Auf meine Frage, was bedeutet für euch „Made in Germany“? gab es nur eine Antwort - eine Marke: Mercedes-Benz.
Im VW-Showroom stand das China Spezial, ID.UNYX einsam in der Ecke,
während nebenan bei NIO jedes Auto von Besuchern umringt war.
Chinesische E-Autos lassen sich meist in zwei Design-Kategorien einteilen:
1️. BMW X7-Look
2️. Porsche Panamera-Look
Alles Mischungen aus bekannten „Design-Leihgaben“ und trotzdem eigenen Innovationen.
Die Zielgruppe? Familien und Business-Kunden.
Platz, Luxus, Vollausstattung – für 65.000 statt 165.000 Euro. (Ja, der Staat hilft da mit...)
Mein Fazit:
Die mentale Entkopplung von China ist längst vollzogen – jetzt folgt die Umsetzung.
Was mich am meisten beeindruckt hat? Der unbändige Fokus und die Motivation der jungen, hochqualifizierten Menschen. Sie bauen neue Dinge auf – selbst, wenn sie es vorher noch nie gemacht haben.
➡️ Mutiges Entkoppeln beginnt im Kopf. 💡🚀